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Landeshaus Kiel, Plenarsaal
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Landeshaus Kiel, Plenarsaal

Das Landeshaus in Kiel wird im Zuge des Umbaus mit teilweiser Neugestaltung des Parlamentssitzes um den Neubau eines Plenarsaales erweitert. In Verbindung mit dieser Erweiterung werden Raumzonen im angrenzenden Landeshaus zu Besucherzonen, Lobby- und Foyerbereichen umgebaut. Bei dem bestehenden Landeshaus handelt es sich um ein Baudenkmal. Der freigestellte, quadratische Plenarsaalbaukörper mit den Abmessungen 20x20m ist unterkellert und bindet über eine gläserne Fuge fast mit voller Kantenlänge an den Mittelrisalit des historischen Marinebaus an. Die Gründung des Plenarsaales erfolgt über Vollverdrängungsbohrpfähle, die bei Hochwasser als Zugpfähle das Gebäude gegen Auftrieb sichern. Die Bodenplatte des Sockelgeschosses wird als Teil einer weißen Wanne als Plattengründung mit einer Stärke von 45cm in WU-Beton ausgeführt. Die Deckenkonstruktion unter dem Plenarsaal wird als Trägerrost ausgebildet. Das Tragwerk des eigentlichen Plenarsaales besteht aus einer orthogonal gerichteten Stahlträgerrostkonstruktion mit sichtbarer Unterspannung. Der Trägerrost liegt auf Stahlprofilstützen, die zugleich Bestandteil der Fassadenkonstruktion sind, auf. Die Fassade des Plenarsaales ist eine Pfosten-Riegel-Konstruktion als „integrierte" Fassade, isolierverglast mit wasserführenden Profilen zur Beheizung und Kühlung. Die Tribüne wurde in Stahlbeton konstruiert, im ansteigenden Bereich mit vier Schotten auf Stahlstützen unterstützt, im absteigenden Bereich mit einer keilförmigen Verstärkung.

Plenarsaal Kiel
Ort:
Kiel, Schleswig Holstein
Auftraggeber:
Land Schleswig-Holstein, GMSH, Kiel
Architekt:
Pax Hadamczik Brüning Architekten, Hannover
Bruttogeschossfläche:
750 m²
Bauwerkskosten:
ca. 7,0 Mio. €
Leistungsumfang:
LP 2 - 6, 8
Planungszeitraum:
2000 - 2002
Fertigstellung:
2004
Auszeichnung:
Wettbewerb 1999, 1. Preis
Bildmaterial:
Klemens Ortmeyer, Pax Brüning Architekten,  DREWES + SPETH

PDF: Projektinfo und Bilder Publikationen