Die Brücke ist eine integrale Stahlbeton-Verbundkonstruktion mit 6m Breite und einer Stützweite von rund 28m, wobei sechs HEB400-Träger als Rahmenträger über die Wupper spannen. Im Riegelbereich wird der Zwei-Gelenkrahmen als Verbundkonstruktion mit einer 20cm dicken Stahlbetonplatte ausgeführt. Durch die Rahmenwirkung können die Profile schlank gewählt werden, was eine filigrane Brückenansicht ergibt. Die Zwischenräume zwischen den HEB-Profilen sind ausbetoniert, um Hohlräume zu vermeiden und den Korrosionsschutz auch in nicht einsehbaren Bereichen zu gewährleisten, während frei bewitterte Bereiche eine Korrosionsschutzbeschichtung erhalten.
Zur Vorbemessung wurden Lastfälle wie Personenlasten, das Befahren durch ein Betriebsfahrzeug der Stadt Wipperfürth sowie Zwängungen aus Temperaturdehnungen statisch geprüft. Die entstehenden Lasten werden am Fußpunkt der Rahmenträger über Knaggen in die Widerlagerbank eingetragen, deren Höhe so gewählt ist, dass die Stahlprofile bei mittlerem Wasserstand 20cm oberhalb des Wasserstandes liegen. Als integrale Brückenkonstruktion ergibt sich eine wartungsarme Lösung, da keine Brückenlager erforderlich sind und alle Bauteile von der Widerlagerbank aus einsehbar sowie per Sichtkontrolle prüfbar sind.
Das Brückengeländer besteht aus Stahlpfosten im Abstand von rund 2,5m, zwischen denen Stahlrahmen mit Edelstahl-Maschennetzen gespannt sind, was Absturzsicherung und eine transparente Optik vereint, die die Wupper trotz der Geländerhöhe von 1,3m auch für Kinder erlebbar macht. Der obere Geländerabschluss ist aus Holz mit integrierter Beleuchtung, und ein zusätzlicher Edelstahl-Handlauf in 90cm Höhe erleichtert die Nutzung für alle Personengruppen.
Der Brückenbelag wird als Gussasphalt mit 2% Quergefälle zur Entwässerung geplant, wobei die Brückennutzung in einen 2,7m breiten Zweirichtungsradweg und einen ebenso breiten Gehweg unterteilt ist.