Für die Bebauungen im sozial-ökologischen Modellquartier „Stadtleben Ellener Hof“ sind Konstruktionen mit mindestens 70% Holzanteil zu realisieren. Gebäude 33 ist als Ärztehaus mit flexiblen Büro- und Gewerbeflächen konzipiert. Das sechsgeschossige Gebäude bildet den Hochpunkt auf Baufeld 6 und integriert zugleich die Zufahrt zur gemeinsam mit den Wohngebäuden 34 bis 36 genutzten Tiefgarage.
Die Obergeschosse werden als Holzskelettbau mit massiven Brettsperrholzdecken ausgeführt. Die räumliche Aussteifung erfolgt über die Deckenscheiben und den zentralen Erschließungskern, der – wie auch der Aufzugsschacht – in Massivholzbauweise ausgeführt wird. Die Stützen aus BSH- oder GLVL-Holz sind im 2,70m-Raster angeordnet und über Einfeldträger gekoppelt. Nichttragende Holztafelwände mit großzügigen Fensteröffnungen füllen die Wandfelder. Die Geschossdecken aus 30cm (bzw. 24cm im Dachgeschoss) starken Brettsperrholzplatten spannen zwischen Unterzügen bzw. dem Treppenkern und den Längsaußenwänden. Für das Erdgeschoss sowie das erste Obergeschoss werden erhöhte Lastannahmen zu Gunsten der Nutzungsflexibilität angenommen. Der für Gebäudeklasse 5 geforderte Feuerwiderstand wird per Abbrand nachgewiesen. Unterzüge, Decken und Stützen können holzsichtig bleiben, allein die Treppenhauswände erfordern zusätzliche brandschutzwirksame Bekleidungen.
Nach Westen hin verspringt die Kubatur und die letzten zwei Geschosse werden in der Decke des dritten Obergeschosses mit deckengleichen Stahlverbundträgern (System PEIKKO Deltabeam) abgefangen.